Bayreuth 2021, Corona Chaos Regeln, Ruth 86.

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Als erstes hatten wir uns ausgesucht
eine konzertante Aufführung des ‚Parsifal‘ 
mit unserm Lieblings-Dirigenten  Christian Thielemann.   
Das Orchester spielte wie immer im Graben, 
der Chor wurde aus dem  Chorprobenraum  zugeschaltet, 
die Solisten standen auf der Bühne  (schlichtes Dekor).
Es war ein besonderes Publikum, das sich dieses Konzert
ausgesucht hatte, still, gesammelt… offen für die Klänge
Und dann blühte die Musik auf  –  nach Ende des 1. Aktes
sassen wir stumm, wie verzaubert, niemand wagte zu klatschen,
still saßen wir und gingen dann in die Pause.
Es erinnerte mich an meine Anfänge
in Bayreuth:  damals wurde nie nach dem 1. Akt geklatscht, 
das Ritual wurde als eine Art  Hl. Abendmahl empfunden.  – 
Nach dem 2. Akt gab es natürlich Beifall  – 
und nach dem 3. Akt standing ovations
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Und dann kam schon unser letzter Tag, unsere letzte Vorstellung: 
‚Tannhäuser  –  und der Sängerkrieg auf der Wartburg‘
Wir kannten die Inszenierung schon:  Venus z.B. ist Schaustellerin
und reist mit einer Komödiantentruppe durch das Land, 
Tannhäuser  hat sich ihr eine Zeitlang angeschlossen,
als Clown…  –  kehrt dann zurück  auf die  Wartburg
und zu seinen Sängerkollegen  –  und zu Elisabeth, die ihn liebt…  
Venus steigt ein ins Festspielhaus, mit ihrer Truppe,      
stört das Sängerfest
(aussen am Festspielhaus steht eine grosse Leiter …)
sie will Tannhäuser wiederhaben
doch der wird nach Rom geschickt  zum Papst…
Wolfram und Elisabeth warten  
in ihrer Verzweiflung lieben sie sich…
Tannhäuser kehrt heim, der Papst hat  Segen verweigert
alle sind zerbrochen, 
am Ende bleibt nur Venus übrig……
eine skurrile Geschichte,  wunderbar musiziert!
das ist heute so……….

Ja, und dann sind wir wieder heimgefahren, 
haben wie auf dem Hinweg viele, viele Stunden im Stau gestanden…
aber waren innerlich voller Glück !!!!!!!




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